Anwendungsfall · Wettbewerber-Tracking

KI Sichtbarkeit verbessern: fünf Hebel, dann gegen die Konkurrenz messen

KI Sichtbarkeit verbessern heißt zuerst, die Quellen zu legen, aus denen Modelle eine Marke zuordnen – und danach zu messen, ob ein Wettbewerber trotzdem vorne liegt. Warum kennt ChatGPT mein Unternehmen nicht? sotiq vergleicht Ihre Marke mit bis zu fünf Wettbewerbern in KI-Antworten. Der Produktüberblick steht auf der Startseite.

Neue AnalyseBeispiel-Ansicht

Eigene Domain

ihre-marke.de

Wettbewerber3 von 5

  • wettbewerber-a.de
  • wettbewerber-b.de
  • wettbewerber-c.de
  • frei
  • frei

Vergleichs-Prompt

Kein Prompt gesetzt. Der Vergleich läuft über alle Antworten, in denen die Domains auftauchen.

Ergebnis in diesem Zustand: Anteile, Position und Sentiment über alle erfassten Antworten. Domains, Prompt und Bezeichnungen sind erfunden.

Fünf Hebel, mit denen sich KI-Sichtbarkeit gegenüber der Konkurrenz verschiebt

  1. kununu- und OMR-Präsenz aufbauen
  2. Reddit fachlich nutzen, nicht bewerben
  3. Externe Autorität über Verzeichnisse und Erwähnungen
  4. Eine zitierfähige, KI-lesbare eigene Seite
  5. Markennennung überall gleich schreiben

Tipp 1: kununu- und OMR-Präsenz aufbauen

Legen Sie ein kununu-Profil und ein OMR-Profil an oder vervollständigen Sie vorhandene. Bitten Sie echte Kunden um eine Bewertung; Note und Anzahl nicht schönen. Wer nur auf anderen Portalen sammelt, schließt die Lücke nicht, die diese beiden Profile als unabhängigen Beleg tragen. Das verschiebt keine Zahl in ChatGPT über Nacht – es legt die Quelle, aus der Nennungen später entstehen. Die genaue Gewichtung steht in der Entity-Analyse.

Tipp 2: Reddit fachlich nutzen, nicht bewerben

Beteiligen Sie sich fachlich dort, wo die Kauf-Frage schon gestellt wird: die offene Frage sachlich klären und die eigene Marke nur dann erwähnen, wenn sie zur Lösung gehört. Produktthreads und Agentur-Kommentare fliegen raus; ein als Anzeige gelesener Post ist schnell weg und hinterlässt keine Nennung, die ein Modell später aufgreifen kann. Sinnvoll ist eine Jahres-Spur aus echten Antworten, nicht ein einmaliger Launch-Post. Die genaue Gewichtung steht in der Entity-Analyse.

Tipp 3: Externe Autorität über Verzeichnisse und Erwähnungen

KI-Systeme stützen Nennungen an Quellen, die nicht der eigenen Domain gehören. Verzeichnis-Einträge, Facherwähnungen, unabhängige Listen – das ist dieselbe Logik wie bei den Review- und Community-Säulen, nur über andere Träger. Als öffentliches Beispiel reicht: Wer in Branchenverzeichnissen und Fachmedien auftaucht, erzeugt genau die Spur, die ein Modell einer Marke zuordnen kann; die konkrete Linkstrategie bleibt intern. Keine Domainliste, keine Outreach-Taktik, keine Zahlen zu einzelnen Quellen. Der Tipp endet bei der Art des Signals, nicht beim Playbook.

Tipp 4: Eine zitierfähige, KI-lesbare eigene Seite

Externe Belege nützen wenig, wenn die eigene Seite die Frage nicht in holbarem HTML beantwortet. Definition zuerst, semantische Überschriften, Antwort im Rohtext – keine Kennzahlen, die nur in JavaScript-Tabellen existieren. Das Muster steht auf der GEO Optimierung: eine Seite, die ein Modell zitieren kann, ohne Klickpfade oder Client-Rendering. Eine klare Leistungsseite schlägt zehn dünne Blogposts. Wer zusätzlich eine Kauf-Frage abdecken will, setzt dafür einen GEO-Artikel auf dieselbe Frage.

Tipp 5: Markennennung überall gleich schreiben

Legen Sie eine Schreibweise fest und halten Sie sie in Reviews, Verzeichnissen und auf der eigenen Seite durch. „Sotiq“, „sotiq.ai“ und eine dritte Variante auf kununu zerlegen dieselbe Entität. Die genaue Gewichtung steht in der Entity-Analyse.

Warum kennt ChatGPT mein Unternehmen nicht?

ChatGPT kennt die Marke nicht, wenn unabhängige Belege und eine holbare Eigensseite fehlen – nicht weil das Modell Sie noch nicht registriert hat. Ein einzelner Chat-Test belegt das nicht: eine Antwort hängt am Gespräch, am Zeitpunkt und an der Formulierung.

Die fünf Hebel oben schließen genau diese Lücken: Reviews auf kununu und OMR, fachliche Reddit-Spuren, Erwähnungen außerhalb der eigenen Domain, eine zitierfähige Seite und eine einheitliche Schreibweise. Wer nur die Website poliert, legt den Teil, den Modelle am wenigsten brauchen, um eine Marke von der Konkurrenz zu unterscheiden. KI Sichtbarkeit verbessern beginnt dort, wo andere über die Marke schreiben – nicht im Chatfenster.

Ob danach ein Wettbewerber trotzdem zuerst genannt wird, ist eine andere Messung. Dafür reicht weder ein Screenshot aus ChatGPT noch der Entity-Score allein.

Stand: August 2026 · Verfasst von Paul Kolb, Gründer sotiq.ai

Diese Tipps wirken. Woher weiß man, ob sie gegenüber der Konkurrenz etwas bringen?

Ohne Vergleich bleibt jede Maßnahme eine Vermutung. Reviews, Reddit, Verzeichnisse und eine klare Seite können den Abstand verkleinern oder den Wettbewerber unbehelligt lassen. Dafür ist Wettbewerber-Tracking da: dieselbe Frage, dieselbe Messung, Marke gegen bis zu fünf andere Domains. Agenturen, die denselben Vergleich für Kundendomains führen, finden das unter sotiq für Agenturen.

Zwei Wege zu einem Wettbewerbsvergleich

Beide beginnen an derselben Stelle, bei einer neuen Analyse mit Ihrer Domain und den Domains der Wettbewerber. Der Unterschied liegt in einem einzigen Feld: dem Vergleichs-Prompt. Bleibt es leer, entsteht ein Domain-Vergleich. Steht eine Frage darin, wird gegen diese Frage gemessen.

Weg 1

Domain-Vergleich, ohne Prompt-Fokus

Sie tragen bis zu fünf Wettbewerber-Domains ein und sonst nichts. Der Vergleich läuft dann über alle erfassten Antworten hinweg, ohne thematische Eingrenzung. Das Ergebnis ist eine Standortbestimmung: wer in Ihrer Kategorie in KI-Antworten überhaupt vorkommt und in welchem Verhältnis.

Dieser Weg beantwortet, ob ein Abstand besteht, aber nicht, an welcher Frage er entsteht.

Weg 2

Prompt-Vergleich, an einer konkreten Frage

Zu denselben Domains kommt ein Vergleichs-Prompt, also die Frage, die ein Kunde vor der Entscheidung stellen würde. Marke und Wettbewerber werden ausschließlich an dieser Frage gemessen. Das Ergebnis ist deutlich schärfer, weil es sich auf eine Kaufsituation bezieht statt auf ein Themenfeld.

Aus diesem Weg entstehen die vier Kennzahlen im nächsten Abschnitt, und aus ihnen eine Maßnahme.

Wer dabei feststellt, dass eine KI die eigene Marke gar nicht sauber erkennt, hat ein anderes Problem als einen Abstand. Dafür ist die Entity-Analyse der richtige Anfang, weil ein Vergleich eine erkannte Marke voraussetzt. Und wer eine einzelne Frage in die Tiefe untersuchen will, statt eine Kennzahl über Wochen zu verfolgen, findet das im Prompt-Tracking.

Vier Kennzahlen – und zwei Diagramme, die sie lesbar machen

Ein Prompt-Vergleich liefert vier Zahlen, die erst zusammen ein Bild ergeben: KI-Marktanteil je Plattform, durchschnittliche Position in der Antwort, Erstnennungsrate und Sentiment im direkten Vergleich. Der Donut zeigt die Gesamt-KI-Sichtbarkeit über alle Plattformen, die Balken die Aufschlüsselung je Modell – ChatGPT Free, ChatGPT Premium, Gemini und Perplexity.

Erfundener Beispiel-Donut: der Anteil Ihrer Marke an allen Nennungen, zusammengezogen über die vier Plattformen. Die Balken daneben zeigen dieselbe Messung je Modell. Marken und Zahlen stammen nicht von einem realen Kunden.

KI-Marktanteil je PlattformAnteil an allen Nennungen zur VergleichsfrageBeispiel-Ansicht

Welches Zeiterfassungssystem für Handwerksbetriebe mit 20 bis 50 Mitarbeitern?

ChatGPT Freekurze Antworten, wenige Namen

Ihre Marke: 22 ProzentWettbewerber A: 38 ProzentWettbewerber B: 24 ProzentWettbewerber C: 16 Prozent

ChatGPT Premiumrecherchiert breiter, nennt mehr Anbieter

Ihre Marke: 31 ProzentWettbewerber A: 30 ProzentWettbewerber B: 21 ProzentWettbewerber C: 18 Prozent

Geministützt sich stark auf Suchergebnisse

Ihre Marke: 18 ProzentWettbewerber A: 34 ProzentWettbewerber B: 29 ProzentWettbewerber C: 19 Prozent

Perplexityzitiert Quellen und Erfahrungsberichte

Ihre Marke: 34 ProzentWettbewerber A: 26 ProzentWettbewerber B: 22 ProzentWettbewerber C: 18 Prozent
Ihre MarkeWettbewerber AWettbewerber BWettbewerber C

Zwischen der schwächsten und der stärksten Plattform liegen in diesem Beispiel 16 Prozentpunkte: 18 Prozent bei einer, 34 Prozent bei einer anderen. Genau deshalb wird jede Plattform einzeln ausgewiesen. Prompt, Marken und Werte sind erfunden und stammen nicht von einem realen Kunden.

Warum jede Plattform einzeln gezählt wird

Hinter den Plattformen stecken verschiedene Modelle mit verschiedenen Quellen, und sie antworten deshalb spürbar unterschiedlich auf dieselbe Frage. Ein Anbieter, der in Perplexity vorne steht, kann in Gemini fehlen. Ein Mittelwert würde genau diesen Befund glätten.

Was der Marktanteil offen lässt

Der Anteil sagt, wie oft eine Marke vorkommt, nicht wie sie vorkommt. Deshalb stehen drei weitere Kennzahlen daneben: die Position in der Reihenfolge, der Anteil der Antworten mit Ihrer Marke an erster Stelle und die Tonlage, in der über sie gesprochen wird.

Positions-Tracking

Durchschnittliche Position in den Antworten

2,4Ihre Marke im Schnitt

Ihre Marke: Position 2,4. Wettbewerber A: Position 1,7. Wettbewerber B: Position 2,9. Wettbewerber C: Position 3,6.

Position 1Position 4

Wettbewerber A steht in diesem Beispiel im Schnitt 0,7 Plätze vor Ihrer Marke. Die Reihenfolge im Feld lautet A, Ihre Marke, B, C.

Erfundene Beispielwerte. Position 1 heißt: die Marke steht in der Antwort an erster Stelle.

Erstnennungsrate

Wer in der Antwort als Erstes genannt wird

18 %Ihre Marke zuerst

  • Sie 18 % Ihre Marke: 18 Prozent Erstnennungen.
  • A 41 % Wettbewerber A: 41 Prozent Erstnennungen.
  • B 26 % Wettbewerber B: 26 Prozent Erstnennungen.
  • C 15 % Wettbewerber C: 15 Prozent Erstnennungen.

Erfundene Beispielwerte. Jeder Punkt steht für eine von 100 Antworten und ist der Marke zugeordnet, die zuerst fällt.

Sentiment-Vergleich

Tonlage im gewählten Vergleich, 0 bis 100

72Ihre Marke, bester Wert im Feld

  • Ihre Marke72

  • Wettbewerber A68

  • Wettbewerber B61

  • Wettbewerber C55

Erfundene Beispielwerte. Ein hoher Wert heißt: die Marke wird überwiegend zustimmend beschrieben.

Position und Erstnennung messen Verschiedenes

Die Position beschreibt die übliche Stelle in der Antwort, die Erstnennung den Anteil der Antworten, in denen Ihre Marke den Anfang macht. Eine Marke kann durchgehend auf Position zwei stehen und trotzdem fast nie zuerst genannt werden. Der erste Name wird als Standardempfehlung gelesen, jeder weitere als Alternative.

Sentiment gegen das Feld statt für sich allein

Eine freundliche Beschreibung ist wenig wert, wenn der Wettbewerber freundlicher beschrieben wird. Im Wettbewerber-Tracking steht die Tonlage deshalb neben der des Feldes. Wie diese Bewertung im Detail zustande kommt, zeigt die Sentiment-Analyse.

Zu den Zahlen gehört ein Bericht in Textform. Er benennt, wo der Abstand entsteht, welche Kennzahlen sich widersprechen und welche Plattform zuerst dran ist.

Analyse-Bericht, AuszugBeispiel-Ansicht

In diesem Beispiel kommt Ihre Marke in 26 Prozent der Nennungen zur Vergleichsfrage vor und liegt damit hinter Wettbewerber A mit 32 Prozent. Der Abstand entsteht fast vollständig auf zwei Plattformen: bei Gemini und in der kostenlosen ChatGPT-Variante wird A regelmäßig zuerst genannt, während Ihre Marke in Perplexity vorne liegt.

Auffällig ist in diesem Beispiel das Verhältnis von Position und Tonlage. Mit einer durchschnittlichen Position von 2,4 steht Ihre Marke meist an zweiter oder dritter Stelle, wird dort aber mit dem höchsten Sentiment-Wert im Feld beschrieben (72 gegenüber 68 bei A). Wer genannt wird, wird gut beschrieben. Das Problem liegt vor der Beschreibung, nämlich bei der Auswahl.

Empfehlung in diesem Beispiel: die zwei Plattformen mit dem größten Abstand zuerst angehen. Wettbewerber A wird dort überwiegend mit Belegen von außen gestützt, Ihre Marke fast nur mit der eigenen Website.

Erfundener Beispielbericht. Ein echter Bericht ist länger, ordnet jede Kennzahl einzeln ein und nennt die Antworten, aus denen sie stammt.

Ein Scan zeigt einen Zustand. Erst der Verlauf zeigt die Richtung.

Das zeitliche Tracking ist der Kern dieser Funktion – und das einzige Modul mit echtem Zeitreihen-Tracking. Nach dem ersten Scan läuft die Messung weiter, automatisch im eingestellten Intervall oder manuell, wenn Sie einen bestimmten Zeitpunkt prüfen wollen. Jeder Scan kommt in denselben Verlauf, und aus einzelnen Werten wird eine Linie.

Erfundener Beispielverlauf über zwölf wöchentliche Scans. Jeder Punkt ist eine Messung, nicht ein interpolierter Wert. Die Achse beginnt bei 10 Prozent, damit die Abstände lesbar bleiben. Marken und Zahlen stammen nicht von einem realen Kunden.

Täglich, wöchentlich, zweiwöchentlich oder von Hand

Das Intervall stellen Sie je Analyse ein und ändern es jederzeit. Wöchentlich ist der Regelfall, täglich lohnt sich in bewegten Kategorien und nach einer Umstellung. Manuelle Scans kommen dazu, ohne den Rhythmus zu unterbrechen.

Was ein Verlauf sichtbar macht

Drei Dinge, die ein einzelner Scan nicht liefert: die Richtung, in die sich der Abstand bewegt, den Zeitpunkt, an dem sich etwas geändert hat, und den Nachweis, ob eine Maßnahme gewirkt hat. Ohne Vergleichspunkt bleibt jede dieser Fragen offen.

VerlaufsvergleichErster gegen letzten Scan, 9. Mai bis 25. JuliBeispiel-Ansicht
Veränderung des KI-Marktanteils je Marke zwischen dem ersten und dem letzten Scan im Zeitraum 9. Mai bis 25. Juli. Erfundene Beispielwerte.
Marke9. Mai25. JuliVeränderung
Ihre Marke19 %26 %+7 Pp.
Wettbewerber A39 %32 %-7 Pp.
Wettbewerber B24 %22 %-2 Pp.
Wettbewerber C18 %20 %+2 Pp.

Pp. steht für Prozentpunkte. Der Zeitraum ist frei wählbar, die Tabelle vergleicht immer den ersten mit dem letzten Scan darin. Erfundene Beispielwerte.

Die Tabelle stellt ersten und letzten Scan nebeneinander und weist die Veränderung je Marke aus: wer zugelegt hat, wer abgegeben hat, um wie viel. Was daraus folgt, entsteht in der GEO Optimierung, die aus einem Befund eine Reihenfolge von Maßnahmen macht.

Tracken können viele. Über vier KI-Plattformen hinweg, dauerhaft, wird es dünn.

Rank-Tracker und Agenturen leisten in ihrem Feld Arbeit, die sotiq nicht leistet. Der Unterschied liegt nicht darin, ob getrackt wird, sondern wo, wie oft und in welchem Umfang.

Klassische Rank-Tracker

z. B. Sistrix, Semrush

Wo gemessen wird
Ergebnislisten der Suchmaschinen
Wie oft
Täglich bis wöchentlich, dauerhaft
Wie viele Fragen
So viele, wie das Keyword-Kontingent hergibt
Wer verglichen wird
Domains, die um dieselben Keywords ranken
Was am Ende dasteht
Positionen, Sichtbarkeitsindex, Verlauf

Stärke
Eine über Jahre gewachsene Datenbasis für die klassische Suche, präzise und lückenlos.

Agentur-Reporting

Beratung im Projektrahmen

Wo gemessen wird
Was im Projekt beauftragt ist, häufig Stichproben in KI-Systemen
Wie oft
Zum Berichtstermin, meist monatlich oder quartalsweise
Wie viele Fragen
Eine abgestimmte Auswahl pro Berichtszeitraum
Wer verglichen wird
Die Wettbewerber, die im Projekt festgelegt wurden
Was am Ende dasteht
Eine eingeordnete Empfehlung mit Handschrift

Stärke
Menschen, die Ihre Branche kennen, ordnen ein und setzen um. Das ersetzt keine Messung, und keine Messung ersetzt das.

sotiq

Wettbewerber-Tracking

Wo gemessen wird
ChatGPT Free, ChatGPT Premium, Gemini und Perplexity, jede Plattform einzeln
Wie oft
Täglich, wöchentlich, zweiwöchentlich oder manuell, dauerhaft
Wie viele Fragen
Unbegrenzt viele Vergleichs-Prompts
Wer verglichen wird
Bis zu fünf frei gewählte Wettbewerber je Analyse
Was am Ende dasteht
Anteil, Position, Erstnennung und Sentiment je Plattform, dazu der Verlauf

Stärke
Kontinuierliches Tracking dort, wo die Empfehlung entsteht: in der Antwort selbst, über vier Plattformen, ohne Obergrenze bei den Fragen.

Die drei Ansätze schließen sich nicht aus. Wer klassische Rankings verfolgt, braucht weiterhin einen Rank-Tracker, und wer Umsetzung einkauft, braucht Menschen. Was beide Wege nicht leisten, ist die Messung über mehrere KI-Plattformen hinweg, in dichter Folge und über Monate. Der vollständige Funktionsvergleich steht auf der Startseite.

Klärungen zum Abstand in KI-Antworten

Frage 01

Warum reicht ein einzelner Chat-Test nicht aus?

Weil eine einzelne Antwort am Gespräch, am Zeitpunkt und an der Formulierung hängt. Wer die eigene Marke sucht, formuliert oft so, dass sie gefunden wird; ein Kunde fragt allgemeiner und bekommt deshalb ein anderes Ergebnis. Belastbar wird die Aussage erst, wenn dieselbe Frage über viele Antworten und gegen Wettbewerber-Domains gemessen wird.

sotiq stellt diese Frage den KI-Plattformen und zählt aus, welche Marke wie oft genannt wird, an welcher Stelle und in welcher Tonlage. Ein Screenshot aus einem Chat ersetzt das nicht.

Frage 02

Warum unterscheiden sich die Ergebnisse zwischen ChatGPT, Gemini und Perplexity so stark?

Weil dahinter unterschiedliche Modelle mit unterschiedlichen Quellen arbeiten. Perplexity zieht Belege aus dem Netz und zeigt sie an, Gemini gewichtet stark, was in den Suchergebnissen gut steht, und ChatGPT stützt sich in der kostenlosen Variante mehr auf gelerntes Wissen als in der Premium-Variante.

Deshalb weist sotiq jede Plattform getrennt aus. Ein Mittelwert verdeckt genau den Befund, der zum Handeln führt: dass eine Marke auf einer Plattform vorne liegt und auf einer anderen fehlt.

Frage 03

Was sagt die durchschnittliche Position, was der Marktanteil nicht sagt?

Der Marktanteil sagt, wie oft eine Marke überhaupt vorkommt. Die durchschnittliche Position sagt, wo sie in der Antwort steht. Beide können auseinanderfallen: eine Marke, die in fast jeder Antwort auftaucht, aber immer an vierter Stelle, hat ein anderes Problem als eine, die selten genannt wird und dann zuerst.

Praktisch entscheidet die Position darüber, was ankommt. Wer eine KI nach Anbietern fragt, bekommt eine Reihenfolge und arbeitet sie von oben ab. Eine Nennung an vierter Stelle ist selten eine Empfehlung.

Frage 04

Warum wird die Erstnennung getrennt gezählt?

Weil der erste Name in einer Antwort anders wirkt als jeder folgende. Er wird als Standardempfehlung gelesen und häufig als Einziger weiterverfolgt. Die Erstnennungsrate zählt deshalb, in welchem Anteil der Antworten Ihre Marke zuerst fällt und in welchem ein Wettbewerber.

Diese Kennzahl bewegt sich langsamer als der Marktanteil, und das ist ihr Wert. Zusätzliche Nennungen sind schneller zu erreichen. Den ersten Platz gibt ein System erst frei, wenn genügend Belege außerhalb der eigenen Website für die Marke sprechen.

Frage 05

Warum reicht ein einzelner Scan nicht aus?

Weil ein Scan einen Zustand zeigt und keine Richtung. Ob 26 Prozent Marktanteil viel sind, hängt davon ab, ob der Wert vor sechs Wochen bei 19 oder bei 33 lag. Erst der zweite Messpunkt macht aus einer Zahl eine Aussage, und erst zehn trennen eine Bewegung von einem Ausreißer.

Dazu verschiebt sich die Grundlage laufend: Modelle werden aktualisiert, Quellen kommen dazu, Wettbewerber veröffentlichen neue Inhalte. Ein Ergebnis von letztem Quartal beschreibt einen Markt, der so nicht mehr existiert.

Frage 06

Welches Intervall ist für automatisches Tracking sinnvoll?

Täglich für Kategorien mit viel Bewegung und für die Wochen nach einer Umstellung, wöchentlich als Regelfall, zweiwöchentlich für ruhige Märkte oder wenn viele Prompts parallel laufen. Manuelle Scans passen dazu, wenn ein bestimmtes Ereignis überprüft werden soll, etwa nach dem Start einer neuen Seite.

Als Faustregel gilt: das Intervall sollte kürzer sein als der Zeitraum, in dem Sie reagieren können. Wer monatlich auswertet, aber wöchentlich entscheidet, verliert drei Wochen.

Frage 07

Was mache ich mit dem Ergebnis?

Sie beheben die Ursache, nicht die Zahl. Ein Abstand im Marktanteil hat in der Regel einen von zwei Gründen: der Marke fehlen Belege außerhalb der eigenen Website, oder es fehlt Inhalt zu genau der Frage, um die es geht. Der erste Fall gehört in die GEO Optimierung, der zweite in einen GEO-Artikel zu dieser Frage.

Der Nutzen endet nicht mit dem Befund. Weil die Messung weiterläuft, zeigt derselbe Verlauf, ob die Maßnahme gewirkt hat. Ohne diesen zweiten Teil bleibt jede Optimierung eine Vermutung mit Rechnung.

Stand: August 2026 · Verfasst von Paul Kolb, Gründer sotiq.ai

Nachgefragt zur Messung gegen Wettbewerber

Was ist Wettbewerber-Tracking in KI-Antworten?

Wettbewerber-Tracking vergleicht, wie oft und an welcher Stelle Ihre Marke und ausgewählte Wettbewerber in den Antworten von KI-Systemen genannt werden. Gemessen werden vier Kennzahlen: KI-Marktanteil je Plattform, durchschnittliche Position, Erstnennungsrate und Sentiment. Über den einzelnen Scan hinaus wird der Verlauf über die Zeit verfolgt.

Wie viele Wettbewerber kann ich vergleichen?

Bis zu fünf Wettbewerber je Analyse, frei gewählt über ihre Domain. Sinnvoll sind die Anbieter, die Ihnen in Verkaufsgesprächen begegnen, nicht die größten der Branche. Wer mehr im Blick behalten will, legt mehrere Analysen an.

Welche KI-Plattformen werden verglichen?

Vier Systeme, jedes für sich: ChatGPT Free, ChatGPT Premium, Gemini und Perplexity. Dieselbe Frage erzeugt dort andere Antworten, deshalb gibt es keine gemittelte Sichtbarkeit über alle vier. Der Abstand, der zur nächsten Maßnahme führt, sitzt oft nur auf einem der Modelle.

Wie oft wird automatisch gemessen?

Automatisches Tracking läuft täglich, wöchentlich oder zweiwöchentlich, je nach Einstellung. Zusätzlich lässt sich jederzeit ein manueller Scan auslösen, etwa nach der Veröffentlichung einer neuen Seite. Alle Scans landen im selben Verlauf, unabhängig davon, ob sie automatisch oder manuell entstanden sind.

Brauche ich für den Vergleich einen Prompt?

Nein. Ohne Prompt läuft der Domain-Vergleich: Ihre Marke und bis zu fünf Wettbewerber werden über alle erfassten Antworten hinweg verglichen, ohne thematische Eingrenzung. Mit Prompt wird derselbe Vergleich an einer konkreten Frage gemessen. Der Domain-Vergleich zeigt die Lage, der Prompt-Vergleich zeigt, wo sie entsteht. Wer eine einzelne Frage in die Tiefe untersuchen will, statt eine Kennzahl über Wochen zu verfolgen, nutzt dafür das Prompt-Tracking.

Wie unterscheidet sich das von einem SEO-Rank-Tracker?

Ein Rank-Tracker misst Positionen in Ergebnislisten und tut das sehr genau. Wettbewerber-Tracking misst Nennungen in generierten Antworten, in denen es keine Ergebnisliste gibt, sondern eine Reihenfolge im Text, eine Tonlage und eine Auswahl. Beides sind Verläufe, aber über verschiedene Kanäle.

Sind die Zahlen auf dieser Seite echt?

Nein. Alle Marktanteile, Positionen, Erstnennungsraten, Sentiment-Werte, Verläufe und Bezeichnungen auf dieser Seite sind erfunden und zeigen nur den Aufbau der Auswertung. Die Bezeichnungen Wettbewerber A, B und C stehen für beliebige Anbieter. Reale Werte hängen von Kategorie, Wettbewerbsdichte und Zeitpunkt ab und lassen sich nicht vorab zusagen.

Können Agenturen Wettbewerber-Tracking für Kundendomains nutzen?

Ja. Der Vergleich — Marke gegen bis zu fünf Wettbewerber, über denselben Verlauf — gilt je Domain. Agenturen, die das für mehrere Kunden unter eigener Marke führen, nutzen das sotiq für Agenturen.

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